Jahresberichte

Einblick in unsere Arbeit

Die Jahresberichte der Stiftung FLEDERMAUS bieten einen spannenden Einblick in die Entwicklung, Erfolge und Herausforderungen unserer Geschäftsjahre sowie in die Vielfalt unserer Projekte.

Hier finden Sie nicht nur Zahlen und Fakten, sondern vor allem die Geschichten hinter unserer Mission. Unser Fokus liegt dabei stets auf dem Erreichen unserer Stiftungsziele.

2022

Das Jahr 2022 war ein ereignisreiches Jahr für die Stiftung FLEDERMAUS.

Auch in diesem Jahr lag einer unserer Arbeitsschwerpunkte in der weiterhin erfolgreichen Fortführung im bundesweiten Verbundprojekt „Schutz und Förderung der Mopsfledermaus“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt.

Eine weitere Hauptaufgabe lag in der Weiterbearbeitung des FFH-Monitorings welches wertvolle Daten über die Fledermauspopulationen liefern.

Auch der Klimawandel stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen. Den das Artensterben ist im vollen Gange und betrifft nicht nur die Fledermäuse.

2021

Das Jahr 2021 hielt viele faszinierende Lichtpunkte, aber leider auch Schattenseiten bereit.

Als besonderes Highlight betrachten wir das bundesweite Verbundprojekt zur Mopsfledermaus, welches unsere Stiftung bereits im 3. Jahr der 6-jährigen Laufzeit befindet.

Nach dem Weggang von Uta Tannhäuser nahm Tobias Theuerkauf Anfang November als neuer Geschäftsstellenleiter seine Arbeit auf. Mit seinen Erfahrungen unterstützt er den Geschäfstsstellenbetrieb der Stiftung ebenso wie das Kuratorium.

Eine besondere Überraschung und Freude war die Verleihung des Bundesverdienstkeuzes Anfang Juni durch den Bundespräsidenten an Inken Karst, als Vorsitzende des Kuratoriums.

Neben vielen positiven Dingen, die wir erreichen konnten, widmet sich der Bericht leider auch dem traurigen Ereignis vom plötzlichen und unerwarteten Tod unseres engagierten Kuratoriumsmitgliedes Johannes Treß.

2020

Das Jahr 2020 verlief ganz anders als gewohnt – denn das Pandemiegeschehen hatte seit März auch die Stiftung FLEDERMAUS fest im Griff. Kontakte wurden auf ein Mindestmaß reduziert und viele Veranstaltungen, insbesondere zur Symphatiewerbung der Fledermäuse, mussten abgesagt werden.

Die Suche nach einer neuen Geschäftsstellenleitung verlief erfolgreich und ab Oktober 2020 konnten wir Uta Tannhäuser in dieser Funktion begrüßen. Mit neuem Schwung und Elan übernahm Sie die anfallenden Aufgaben und entlastete damit das Kuratorium spürbar.

Besonders erfreulich war der Abschluss des umfangreichen ENL-Projektes zur
Sanierung der evangelischen Kirche in Dosdorf, zum Erhalt einer der größten Wochenstubenkolonien des Großen Mausohrs in Thüringen. Voller Freude konnten wir die Rückkehr der Kolonietiere im April beobachten, nachdem die Renovierung des Kirchturmes über das Winterhalbjahr erfolgte. Im Oktober endete das Projekt würdig mit einem Besuch unserer Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund vor Ort.

2019

Das Jahr 2019 war in jeder Hinsicht besonders und herausfordernd. Der Stiftung FLEDERMAUS ist es einmal mehr gelungen, gemeinsam mit den Partnern, vielfältige Aktivitäten zum Schutz der Fledermäuse in Thüringen und darüber hinaus zu initiieren und durchzuführen.

Besonderer Hinweis gilt dem bundesweiten Verbundprojekt „Schutz und Förderung der Mopsfledermaus in Deutschland“ im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz. Unter dem Slogan „Auf gute Nachbarschaft!“ engagiert sich die Stiftung FLEDERMAUS dabei gemeinsam mit der Naturstiftung David, den NABU Landesverbänden Baden-Württemberg und Niedersachsen und der Universität Greifswald für den Erhalt wertvoller Lebensräume dieser seltenen Waldfledermausart. www.mopsfledermaus.de

2018

2018 war für die Stiftung ein ereignisreiches Jahr. Neben dem Erwerb des Fledermaus-Objekts im schönen Bad Blankenburg, welches eine Wochenstube der Kleinen Hufeisennase beherbergt, konnten sich auch die Mausohren der Kirche Dosdorf über die feierliche Übergabe des Förderbescheids zur Sanierung des Kirchturms freuen. Was sonst noch passiert ist, lesen Sie in unserem Jahresbericht!

2017

Voll Stolz können wir berichten, dass zu Beginn des Jahres 2017 die Stiftung FLEDERMAUS ein Teil des Netzwerks der Natura 2000 Stationen in Thüringen wurde und wir seitdem einen zusätzlichen wichtigen, übergreifenden und koordinierenden Beitrag zum Fledermausschutz in Thüringen leisten können. Prägend für das Jahr war außerdem die zweite Saison mit einem Schwerpunkt auf dem FFH-Anhang-
IV-Monitoring, bei dem wir in der aktuellen Berichtsperiode erneut eine bundesweite Aufgabe für das Land Thüringen übernommen haben.

Die beiden laufenden ENL-Projekte wurden erfolgreich weitergeführt und vier weitere Projekte konzipiert und als Projektskizzen auf den Weg gebracht. Mit der Vergabe der
1.250. Plakette der Aktion Fledermausfreundlich in Thüringen konnte die Stiftung dabei einen Meilenstein dieser langjährigen erfolgreichen Kampagne organisieren und durchführen und damit die Arbeit von Fledermausfreund_innen und -schützer_innen öffentlich wirksam wertschätzen. Um die Außendarstellung der Stiftung zu stärken, wurde der Bereich Öffentlichkeitsarbeit Mitte des Jahres ausgebaut. mit der Übernahme dieser neuen Aufgaben sowie der Fortführung und Erweiterung bestehender Aufgabenfelder haben wir 2017 die Geschäftsstelle erneut personell erweitert.

2016

Das Jahr 2016 war vom weiteren Aufbau unserer Geschäftsstelle auf 11 Mitarbeiter geprägt. Neben dieser personellen Verstärkung wurde auch der Umzug in die zentral gelegenen neuen Räume in der Erfurter Innenstadt realisiert. Zwei umfangreiche ENL-Projekte befanden sich in Bearbeitung und auch das FFH-Monitoring der aktuellen Berichtsperiode forderte uns intensiv. Das Kuratorium befasste sich intensiv mit der Entwicklung und Erarbeitung grundlegender Strategien.

2015

Im Jahr 2015 wurde ein Großteil der Untersuchungen für das von der DBU und dem BBSR geförderdete Projekt „Denkmal mit Fledermaus“ durchgeführt. Dieses Großprojekt soll neue Erkenntnisse zur Nutzung denkmalgeschützer Gebäude durch Fledermäuse bringen, sowie das Verständnis hierfür auf Seiten des Denkmalschutzes aber auch des Fledermausschutzes vertiefen. Ein weiteres wichtiges Projekt war die Umsetzung des innovativen Ansatzes zum mobilen bioakustischen Monitoring zusammen mit ehrenamtlichen Unterstützern – ein Citizen Science Projekt. Ein herausragendes Ereignis war zudem die von über 450 Fachbesuchern frequentierte BAG Tagung in Erfurt – Erfurt wurde zur Fledermausstadt!

2014

Im Jahr 2014 konnte das Quartier der Kleinen Hufeisennasen in der Goldbergbrauerei für die Tiere optimiert und bei einem Sommerfest der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Im Raum Meiningen wurden zwei potenielle Winterquartiere für Fledermäuse erschlossen und in Bad Frankenhausen öffnete die Erlebniswelt „Fledermaus“ ihre Pforten für Besucher.

2013

Im Jahr 2013 wurde das Anhang-IV-Monitoring abgeschlossen und der Endbericht abgegeben. Zwei große ENL-Förderprojekte sind angelaufen: Der Kauf und die Instandsetzung der Brauerei Ohrdruf sowie Optimierungsmaßnahmen am Fledermausturm Meiningen. Ein großes DBU-Förderprojekt, welches die Belange des Fledermausschutzes mit denen des Denkmalschutzes und potentieller Sanierungsmaßnahmen an Fledermausobjekten vereint, initialisiert. Die Stiftung übernahm wichtige Aufgabengebiete der Fledermauskoordinationestelle wie den Fledermausnotruf, das Führen der Datenbank und diverse Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit.

2012

Im Jahr 2012 gelang die Realisierung erster Projekte. Im heimischen Thüringen steht bei der Projektarbeit besonders die deutschlandweit fast ausgestorbene Fledermausart „Kleine Hufeisennase“ im Vordergrund. Durch öffentlichkeitswirksame Projekte und allgemeine Informationsangebote, welche feste Bestandteile der operativen Stiftungsarbeit sind, konnte die Stiftung durch Öffentlichkeitsarbeit ihren Namen und ihre Position in Thüringen festigen.

2011

Nach Anerkennung der Stiftung Ende 2009 und dem ersten öffentlichen Auftritt im Mai 2010 legte das Kuratorium in einer mehrtägigen Klausurtagung im November 2010 die grundsätzliche Ausrichtung und Schwerpunktsetzung der Stiftung Fledermaus fest.
Im Jahre 2011 wurde begonnen, diese Festlegungen umzusetzen. Die Stiftungsarbeit war geprägt von den Bemühungen, die Stiftung zu positionieren und die finanzielle Situation durch die Aquise von Stiftungsprojekten zu festigen.