Alpen­fleder­maus

Hypsugo savii

KENNZEICHEN/BIOLOGIE

Hypsugo savii
Kopf-Rumpflänge: 40-54 mm
Spannweite: 220 - 250 mm
Unterarmlänge: 31,4 – 37,9 mm
Gewicht: 5 - 9 g
Lebenserwartung: Unbekannt
Schutz:
  • FFH-Richtlinie: Anhang IV
  • Status Rote Liste der IUCN 2008 : ungefährdet
Im deutschsprachigen Raum ist die Alpenfledermaus überwiegend in den Alpen verbreitet und hält sich in Felsspalten und Mauerritzen auf. Zudem ist sie auffällig gefärbt, jedoch ist der Kopf und die Flughäute dunkel.

Alpenfledermaus Merkmale:

Aussehen

Die Alpenfledermaus ist auffällig bunt gefärbt mit intensiv goldgelblichem Überflug auf dem Rückenfell sowie einer weißen bis gräulichen Unterseite. Sie hat kurze, breite schwarze Ohren. Ihre Flughäute und das Gesicht sind dunkelbraun bis schwarz.

  • VERBREITUNG IN THÜRINGEN
  • SOMMERQUARTIERE
  • JAGDGEBIETE
  • WINTERQUARTIERE
  • BESTANDSGRÖßE & GEFÄHRDUNG

Die Fledermausart hat sich in den letzten Jahren in deutschen Großstädten mit ihren Hochhausvierteln ausgebreitet. Es gibt mehrere Hinweise auf ein Vorkommen in Thüringen.

Vertikale und horizontale Spalten in Felsen und Mauern werden in Europa von der Alpenfledermaus besiedelt. In Nordafrika ist sie auch hinter Baumrinde zu finden.

Die Jagd erfolgt im freien Luftraum an Straßenlaternen, über Karsttälern und Wäldern auch in Höhe von über 100m. Sie suchen nach schwärmenden Insekten wie Motten, Zweiflügler, Zikaden oder Wanzen, die zur Dämmerung auch über Wiesen erbeutet werden.

Zum Überwintern suchen die Tiere Fels- und Mauerspalten in Tälern.

Die Art wird sich aufgrund klimatischer Veränderungen weiter nach Norden verbreiten. Gebäudesanierung bedeuten Quartierverluste und auch Pestizide sind problematisch.

Was tun?

Die Erhaltung der Quartiere bei Gebäudesanierungen ist ein wichtiger Faktor. Dabei beeinträchtigt die Verwendung ungeeigneter Holzschutzmittel den Bestand. Der Pestizideinsatz muss eingedämmt werden.

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